Lärmprävention und Lärmreduktion im pädagogischen Alltag

Zu viel für die Ohren!

Geh deinen Weg ruhig inmitten von Lärm und Hast
und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

Irischer Segenswunsch

 

Eine überdurchschnittliche Lärmbelastung gehört zu den größten Gesundheitsrisiken von pädagogischen Fachkräften: Geschrei in den Gruppenräumen, den Turn- oder Gymnastikräumen, auf den Fluren, im Hof; ein ständiges Trommeln, Klappern, Rascheln, Scharren, Schwätzen – die Geräuschkulisse ist vielfältig und oft geprägt durch Aktivität und Freude. Sehr häufig aber sind zu hohe Lärmpegel zu messen. Und im Gegensatz zu unseren Augen, können wir die Ohren nicht einfach verschließen.

Lärm führt zur erhöhten Ermüdung und zu Leistungseinbußen. Die Konzentration und das psychische Wohlbefinden werden negativ beeinflusst und auch die Kommunikation wird beeinträchtigt. Nervosität, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzkreislauferkrankungen, Depression, Tinnitus und Schwerhörigkeit sind nur einige der Folgen, die sich einstellen können. Kurz gesagt: Lärm macht krank! Das pädagogische Personal aber auch die Kinder.

Das Wort Lärm ist abgeleitet von dem Wort Alarm und so sollten wir hellhörig werden in Bezug auf die Alarmsignale, die unser Körper und unser Gefühl uns senden. Ein schützender Umgang mit Lärm sollte in jeder pädagogischen Einrichtung eine besondere Priorität bekommen. In diesem Seminar wollen wir uns deshalb intensiv mit den Möglichkeiten der Lärmdiagnose und der Lärmreduktion beschäftigen.

Seminarinhalte:

Lärmquellen aufspüren und reduzieren durch:

  • Veränderungen in der Organisation
  • Veränderungen in der Raumnutzung
  • Veränderungen im pädagogischen Handeln